Ein Engel in Denver
Kaum beginn
t der neue Monat, gibt es schon wieder "neue" alte Serien auf DVD. Ich komme ja kaum noch hinterher: Was ist schon alles veröffentlicht worden, was wird noch folgen und wann soll ich mir das alles ansehen? Am 5.3. jedenfalls kommen die beiden zweiten Staffeln der Serien "Denver Clan" und "Ein Engel auf Erden" heraus. Ich weiß nicht, wer alles darauf gewartet hat, aber ich verbinde mit den Serien einige Erinnerungen, unter anderem, weil ich mir viele Folgen mit meiner Mutter zusammen angesehen hatte.
Der "Denver Clan" lief für ein Kind bzw. eine Jugendliche der 80er ziemlich spät, war die große TV-Ausnahme unter der Woche. Wann war das noch? Mittwochs, 21Uhr nach dem heute-journal? Ich bin nicht ganz sicher. Meine Mutter hat sich nach jeder Folge eine Viertelstunde Zeit genommen, um mit mir über das zu reden, was ich nicht verstanden hatte. Stichwort: Intrigen. Alexis (Joan Collins) und Krystle (Linda Evans) haben sich Kämpfe geliefert, die damals einerseits interessant, andererseits abschreckend waren.
Das Leben der Reichen und Schönen hatte mich bis dahin kaum interessiert, aber mit "Dynasty", wie der "Denver Clan" im Original heißt, ging es dann los. Sammy-Jo-Darstellerin Heather Locklear geriet Mitte der 80er durch ihre Ehe mit Mötley-Crue-Drummer Tommy Lee in die Schlagzeilen, während Rock Hudson für einen „Skandal“ sorgte, da er positiv auf HIV getestet wurde und trotzdem Linda Evans küsste – ein gefundenes Fressen für die Medien. So entstand das nächste Thema, mit dem sich meine Mutter beschäftigen musste, weil ich natürlich wissen wollte, was AIDS ist.
Die Serie "Ein Engel auf Erden" (später auch: "Ein Engel kehrt zurück") war da ganz an
ders. Hier spielte Michael Landon (unter anderem bekannt aus "Unsere kleine Farm" und "Bonanza") Jonathan Smith, der nach seinem Tod als Engel auf die Erde zurückkehrt und zusammen mit Mark Gordan alias Victor French anderen Menschen hilft. In der Serie ging es ruhiger zu als beim "Denver Clan": Es war viel idyllischer und in der Regel gab es pro Episode ein Happyend. Die Serie, die mit dem Tod von Victor French eingestellt wurde, lebte hauptsächlich von ihren beiden Hauptdarstellern. Nur zwei Jahre später verstarb auch Michael Landon. Beide Serien habe ich immer gern gesehen, denn man konnte in andere Sphären eintauchen, nämlich in die Fantastische in "Highway to Heaven" und die intrigante Welt der Reichen und Schönen des "Denver Clans", ohne dabei selbst betroffen zu sein.
Hätte ich wählen müssen, ich wäre lieber in die Geschichte von Jonathan Smith eingetaucht. Der "Denver Clan" war zwar spannender, aber ich bin dann doch eher ein Harmonie-Mensch. Bald werde ich mir die beiden Serien wohl wieder anschauen. Ob sich meine Mutter wohl ein paar Folgen mit ansehen möchte? Ich werde sie mal fragen...
Kaum beginn
t der neue Monat, gibt es schon wieder "neue" alte Serien auf DVD. Ich komme ja kaum noch hinterher: Was ist schon alles veröffentlicht worden, was wird noch folgen und wann soll ich mir das alles ansehen? Am 5.3. jedenfalls kommen die beiden zweiten Staffeln der Serien "Denver Clan" und "Ein Engel auf Erden" heraus. Ich weiß nicht, wer alles darauf gewartet hat, aber ich verbinde mit den Serien einige Erinnerungen, unter anderem, weil ich mir viele Folgen mit meiner Mutter zusammen angesehen hatte.Der "Denver Clan" lief für ein Kind bzw. eine Jugendliche der 80er ziemlich spät, war die große TV-Ausnahme unter der Woche. Wann war das noch? Mittwochs, 21Uhr nach dem heute-journal? Ich bin nicht ganz sicher. Meine Mutter hat sich nach jeder Folge eine Viertelstunde Zeit genommen, um mit mir über das zu reden, was ich nicht verstanden hatte. Stichwort: Intrigen. Alexis (Joan Collins) und Krystle (Linda Evans) haben sich Kämpfe geliefert, die damals einerseits interessant, andererseits abschreckend waren.
Das Leben der Reichen und Schönen hatte mich bis dahin kaum interessiert, aber mit "Dynasty", wie der "Denver Clan" im Original heißt, ging es dann los. Sammy-Jo-Darstellerin Heather Locklear geriet Mitte der 80er durch ihre Ehe mit Mötley-Crue-Drummer Tommy Lee in die Schlagzeilen, während Rock Hudson für einen „Skandal“ sorgte, da er positiv auf HIV getestet wurde und trotzdem Linda Evans küsste – ein gefundenes Fressen für die Medien. So entstand das nächste Thema, mit dem sich meine Mutter beschäftigen musste, weil ich natürlich wissen wollte, was AIDS ist.
Die Serie "Ein Engel auf Erden" (später auch: "Ein Engel kehrt zurück") war da ganz an
ders. Hier spielte Michael Landon (unter anderem bekannt aus "Unsere kleine Farm" und "Bonanza") Jonathan Smith, der nach seinem Tod als Engel auf die Erde zurückkehrt und zusammen mit Mark Gordan alias Victor French anderen Menschen hilft. In der Serie ging es ruhiger zu als beim "Denver Clan": Es war viel idyllischer und in der Regel gab es pro Episode ein Happyend. Die Serie, die mit dem Tod von Victor French eingestellt wurde, lebte hauptsächlich von ihren beiden Hauptdarstellern. Nur zwei Jahre später verstarb auch Michael Landon. Beide Serien habe ich immer gern gesehen, denn man konnte in andere Sphären eintauchen, nämlich in die Fantastische in "Highway to Heaven" und die intrigante Welt der Reichen und Schönen des "Denver Clans", ohne dabei selbst betroffen zu sein.Hätte ich wählen müssen, ich wäre lieber in die Geschichte von Jonathan Smith eingetaucht. Der "Denver Clan" war zwar spannender, aber ich bin dann doch eher ein Harmonie-Mensch. Bald werde ich mir die beiden Serien wohl wieder anschauen. Ob sich meine Mutter wohl ein paar Folgen mit ansehen möchte? Ich werde sie mal fragen...
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